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Der Schatten nach C. G. Jung: erkennen und integrieren

Der Schatten ist die Summe der Eigenschaften, die ein Mensch an sich nicht sieht oder nicht sehen will. Den Begriff hat C. G. Jung geprägt. Es ist nicht die „schlechte Seite“ — es ist schlicht der Teil, den wir uns nicht eingestanden haben.

Am besten erkennt man ihn an einem: wir projizieren ihn auf andere. Was dich an jemandem unverhältnismäßig reizt, ist häufiger deins als seins.

Warum es sich lohnt, ihn zu kennen

Der Schatten verschwindet nicht dadurch, dass man wegsieht. Er zeigt sich anders — in Ausbrüchen, in dem, was du meidest, oder in Menschen, die du immer wieder anziehst.

Jung hat es in dem Gedanken zusammengefasst, dass das, was man innen nicht anschaut, einem außen als Schicksal begegnet.

Wie der Schatten aus dem Horoskop gelesen wird

Aus den Stellen, an denen eine Kraft im Horoskop keinen freien Weg hat — spannungsreiche Aspekte, Planeten in schwierigen Stellungen, Teile des Horoskops, die einander widersprechen. Genau diese Stellen leben sich schwerer und werden deshalb als Erstes beiseitegeschoben.

Und deiner hat einen Ort im Horoskop

Das kann dir ein allgemeiner Artikel nicht sagen: wo deiner sich am stärksten festhält. Die App benennt den Himmelskörper und das Zeichen, in dem er steht — etwa der Mond im Steinbock — und dann die zwei, drei Dinge, die dort geschluckt werden: emotionale Verschlossenheit, Bedürfnisse, die nie ausgesprochen werden.

Darunter steht eine Frage, kein Urteil: wo erkennst du es an dir — und wo überhaupt nicht?

Diesen Teil siehst du kostenlos und ohne Konto. Das ganze ausgeschriebene Schattenprofil ist dann die Deutung — das Konto ist kostenlos, die ersten Deutungen ebenfalls.

Was er nicht ist

Er ist keine Diagnose und ersetzt keine fachliche psychologische Hilfe. Er ist eine Sprache, in der sich über sich selbst nachdenken lässt — nicht mehr und nicht weniger.

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