Was ist der Schatten nach C. G. Jung
Der Schatten ist die Summe der Eigenschaften, die ein Mensch an sich nicht sieht oder nicht sehen will. Den Begriff hat C. G. Jung geprägt. Es ist nicht die „schlechte Seite“ — es ist schlicht der Teil, den wir uns nicht eingestanden haben.
Am besten erkennt man ihn an einem: wir projizieren ihn auf andere. Was dich an jemandem unverhältnismäßig reizt, ist häufiger deins als seins.
Warum es sich lohnt, ihn zu kennen
Der Schatten verschwindet nicht dadurch, dass man wegsieht. Er zeigt sich anders — in Ausbrüchen, in dem, was du meidest, oder in Menschen, die du immer wieder anziehst.
Jung hat es in dem Gedanken zusammengefasst, dass das, was man innen nicht anschaut, einem außen als Schicksal begegnet.
Wie der Schatten aus dem Horoskop gelesen wird
Aus den Stellen, an denen eine Kraft im Horoskop keinen freien Weg hat — spannungsreiche Aspekte, Planeten in schwierigen Stellungen, Teile des Horoskops, die einander widersprechen. Genau diese Stellen leben sich schwerer und werden deshalb als Erstes beiseitegeschoben.
Was er nicht ist
Er ist keine Diagnose und ersetzt keine fachliche psychologische Hilfe. Er ist eine Sprache, in der sich über sich selbst nachdenken lässt — nicht mehr und nicht weniger.